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Reiseleiter – manchmal auch ein Traumjob - Reisemagazin - Sendungen - WDR 5

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Urlaub ohne Risiko: Der Reiseleiter und TourGuide Verband bietet Zertifizierungen für Reiseleiter und Tour-Guides an. Geschäftsführer Heinz-Jürgen Nees, der selbst tausende Reisen begleitet hat, erklärt die Hintergründe.

Qualitätssicherung, Transparenz, internationale Vergleichbarkeit – das ist das Ziel der SterneKlassifizierungen für Reiseleiter, die der Reiseleiter und TourGuide Verband (RTGV) seit kurzem vergibt. In einem standardisierten Verfahren können auf Basis einer Reiseleiter- oder Gästeführer-Grundausbildung mit IHK-Zertifikat drei, vier oder fünf Sterne erworben werden, je nach Umfang der zusätzlich erworbenen Kompetenzen.

Ein Drei-Sterne-Reiseleiter muss über einjährige Berufspraxis, eine Berufshaftpflichtversicherung und eine Ersthelferausbildung verfügen.

Ab vier Sternen geht es nicht mehr nur um Grundkompetenzen, der Bewerber muss auch ein Tourismusstudium und intensive Kenntnisse des Reiselandes vorweisen. Die höchste Qualifizierung

"Reiseführer/Guide Plus" beinhaltet umfassendes Spezialwissen, etwa in Sachen barrierefreies Reisen.

Der Verband hat ca. 600 Mitglieder aus ganz Deutschland; zusammen mit seinen Kolleginnen bildet der Reise-Fachmann nicht bloß hierzulande aus, sondern weltweit. "Manchmal sind wird selbst überrascht, wo wir schon überall waren, wenn wir die Stecknadeln auf der Weltkarte sehen."

"Reiseleiter, das ist ein Knochenjob", sagt Nees, "vor allem wegen der Verantwortung, die man permanent zu tragen hat." Natürlich könne man auch viel Spaß bei der Arbeit haben, das hänge immer von der Gruppe ab. Und manchmal sei der Job sogar ein richtiger Traum. In der Karibik, zum Beispiel. Dort wird in letzter Zeit übrigens vermehrt naturnahes Reisen abgefragt, die örtlichen Anbieter mussten geschult werden. Klar, wer das erledigt hat - eine der Nadeln, die die Reiseleiter-Profis vom RTGV besonders gerne auf der Weltkarte angebracht haben.

Redaktion: Claudia Dammann